Essstörungen treten immer häufiger auf: Laut einer Studie der Universität Jena leidet bereits jede dritte Schülerin an Frühformen von Essstörungen. Auch in Österreich stellen diese Krankheiten ein immer größer werdendes Gesundheitsproblem dar: mindestens 200.000 meist junge Frauen und Mädchen leiden bereits an einer Magersucht oder Ess-Brechsucht. Essstörungen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. Sie zählen zu den schwersten psychosomatischen Erkrankungen mit der höchsten Sterblichkeitsrate! Deshalb dürfen sie nicht bagatellisiert oder als „Tick“ von pubertierenden Kindern abgetan werden! „Schlank und fit“ liegt im Trend, doch dies hat eine dramatische Auswirkung auf die Gesellschaft insgesamt nämlich als „gesellschaftlicher Schlankheitswahn“. Ernsthafte Schwierigkeiten und ein hoher Leidensdruck für die Betroffenen und ihre Angehörigen dürfen nicht unterschätzt werden. Bei den Essstörungen handelt es sich also um ein Problem, dessen Auswirkungen im Laufe der Zeit die gesamte Gesellschaft betreffen könnten.
Weitere Informationen dazu finden Sie in der Broschüre von Dr. Günther Rathner: „Was Sie über Essstörungen wissen sollten.“
