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Da im Behandlungsdreieck Eltern-Therapeut-Kind das schwächste Glied der junge Patient ist, liegt uns ganz besonders an der  Unterstützung und Förderung desselben. Neben der Bewältigung der persönlichen Entwicklungskrise und der Aufarbeitung der Konflikte und Probleme im familiären und/oder sozialen Umfeld, ist ein Hauptanliegen die Entwicklung von Lebenszielen, die  Berufsorientierung, die Entdeckung der eigenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Begabungen, sowie die Motivation zur Arbeit bzw. Ausbildung. Zu diesem Zweck nutzen wir unter anderem das Test- und Informationsangebot des Berufsinformationszentrums des AMS in Klagenfurt.

 

Besonderen Wert legen wir darauf, dass es den Patienten möglich ist, eine Schule zu besuchen, einen Lehrplatz zu finden, oder zumindest eine Schnupperlehre zu absolvieren. Angestrebt wird ein positiver Schulabschluss, zu diesem Zweck helfen wir den Patienten auch dabei, den Anforderungen des Schulalltags gerecht zu werden. Fortlaufende Kontakte mit den Lehrern und entsprechende Förderungsmaßnahmen werden bei Bedarf bereitgestellt. Wir organisieren Betriebs- und Schulbesichtigungen, informieren uns über Ausbildungsmöglichkeiten an der Universität, Fachhochschulen und dgl. mehr. Die Patienten machen auch -je nach Alter und Interesse- den Mofa- bzw. Autoführerschein, ebenso besteht die Möglichkeit, den Reiterpass, die Reiternadel oder die Reiterlizenz zu erwerben. Bei all diesen Bemühungen agieren wir im Sinne der Definition der „sozialen Gesundheit“ der WHO mit dem ausdrücklichen Ziel der zukünftigen Eigenverantwortlichkeit und Selbsterhaltungsfähigkeit des einzelnen Patientens. Das bedeutet, dass neben der Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung der Patienten auch ihrer beruflichen Zukunft besonderes Augenmerk geschenkt wird.