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Die Ziele unserer Arbeit sind, unsere Jugendlichen so zu betreuen, dass sie nach einem längeren Aufenthalt ihr Essverhalten wieder im Griff haben, ihr Leben selbständig führen können, individuelle Ziele und neue Orientierungen, Einstellungen sowie Fähigkeiten gefunden und ihre Probleme gelöst oder neue Einstellungen zu denselben gewonnen haben.

 

Ein wichtiges Ziel ist die Sinnerfüllung, sowie die bewusste Entscheidung dafür, die Verantwortung für das Gelingen des eigenen Lebens selbst zu übernehmen, und die dafür notwendigen Schritte täglich selbst zu gehen.

 

Durch ein kleines und überschaubar organisiertes Betreuungsteam soll ein hohes Maß an Kontinuität in den Beziehungen gesichert werden. So entstehen zwischen den Jugendlichen und den Betreuern Beziehungen, die Vertrauen, Akzeptanz und Wertschätzung beinhalten. Die Jugendlichen sollen auch ein Gefühl von Geborgensein entwickeln können, wobei es wichtig ist, in der WG eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der auch Raum für kooperatives Miteinander und das gewaltfreie Austragen von Konflikten ist.

 

Die WG soll einen Schonraum darstellen, in dem unsere Jugendlichen in Krisensituationen mit Rücksicht und Verständnis begleitet werden. Neben der Erweiterung und Förderung der individuellen Handlungskompetenz geht es auch darum, soziale Fertigkeiten zu erwerben und den Alltag zu meistern. Ein wichtiges Ziel ist die (Re)Integration in die Gesellschaft, in die Schule bzw. in den Arbeitsprozess.